Unsere Gesellschaft ist von Stereotypen, Vorurteilen und ungleichen Machtverhältnissen geprägt, die sich auch in der Suchthilfe widerspiegeln. Menschen mit Suchterkrankungen, auch Jugendliche, sind nicht nur von ihrer Sucht betroffen, sondern erleben oft auch soziale Ausgrenzung, Stigmatisierung und Diskriminierung. Diese Erfahrungen erschweren den Zugang zu adäquater Unterstützung. Zugleich beeinflussen unbewusste Voreingenommenheiten und Privilegien die Haltung von Fachkräften. Diese können subtil die Interaktion mit Betroffenen prägen und sowohl die Beziehungsgestaltung als auch die Wirksamkeit von Hilfsangeboten beeinflussen.
Ziel des Seminars ist es, sich mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten von Menschen, insbesondere bei Jugendlichen, auseinanderzusetzen, die eigenen Vorurteile zu reflektieren und ein Bewusstsein für eigene Privilegien zu entwickeln. Dadurch sollen Schieflagen, die durch Voreingenommenheit entstehen, erkannt und angesprochen werden.
Das Seminar bietet Raum für Reflexion, Austausch und praxisorientierte Übungen.
Do 18.09. 09:30 Uhr - 12:30 Uhr
SUCHT.HAMBURG
Repsoldstraße 4
20097 Hamburg
(040) 28 49 91 80
service@sucht-hamburg.de
www.sucht-hamburg.de
35 Euro
BC-Teilnehmende: 20 Euro
Auf 15 Plätze begrenzt
Antje Trauernicht
Praxisansätze - Interventionen
Teilnahme-Geschäftsbedingungen
Aktualisiert: 07.03.25 12:51 Antje Trauernicht